Container Census - laufende Docker-Container inventarisieren

Container Census - laufende Docker-Container inventarisieren

Container Census erstellt automatisch ein aktuelles Inventar aller laufenden Docker-Container auf einem oder mehreren Hosts.

Was ist Container Census?

Container Census liest die Docker-API aus und erstellt eine strukturierte Übersicht aller aktiven Container, ihrer Images, Ports, Volumes und Labels. Das Tool eignet sich für Administratoren, die viele Server betreiben und einen zentralen Überblick über die Container-Landschaft benötigen. Änderungen werden protokolliert, sodass nachvollziehbar bleibt, welche Container wann gestartet oder gestoppt wurden. Die Daten werden lokal in einer Datenbank gehalten und über ein Web-Interface dargestellt.

Voraussetzungen

  • Docker 20.10+ oder Docker Compose
  • Zugriff auf den Docker-Socket (/var/run/docker.sock)
  • Mehrere Hosts: Docker-API über TCP erreichbar machen (mit TLS absichern)

Compose-Beispiel

services:
  container-census:
    image: ghcr.io/containercensus/census:latest
    container_name: container-census
    restart: unless-stopped
    ports:
      - "5000:5000"
    volumes:
      - /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock:ro
      - ./data:/app/data
    environment:
      - TZ=Europe/Berlin
      - SECRET_KEY=zufaelliger_geheimer_schluessel

Hinweise

  • Der Docker-Socket wird read-only gemountet (:ro) – der Container benötigt keinen Schreibzugriff.
  • Bei Multi-Host-Setups sollte die Docker-API über TLS-gesicherten TCP-Port (Standard: 2376) freigegeben werden.
  • SECRET_KEY wird für die Sitzungsverwaltung genutzt – ein langer, zufälliger String ist Pflicht.
  • Inventardaten lassen sich als CSV oder JSON exportieren.