Autokuma - Docker-Container automatisch in Uptime Kuma anlegen

Autokuma - Docker-Container automatisch in Uptime Kuma anlegen

Autokuma liest Docker-Labels aus und erstellt daraus automatisch Monitore in Uptime Kuma — ohne manuelle Konfiguration im Dashboard.

Was ist Autokuma?

Wer viele Container betreibt, kennt das Problem: Jeder neue Dienst muss manuell in Uptime Kuma als Monitor eingetragen werden. Autokuma löst das, indem es den Docker-Socket überwacht und Container mit passenden Labels automatisch als Monitore anlegt. Wird ein Container gestoppt oder gelöscht, entfernt Autokuma den zugehörigen Monitor optional ebenfalls. Die Konfiguration des Monitors erfolgt direkt über Docker-Labels am jeweiligen Container.

Voraussetzungen

  • Docker 20.10+ / Docker Compose
  • Laufende Uptime-Kuma-Instanz
  • Zugriff auf den Docker-Socket

Compose-Beispiel

services:
  autokuma:
    image: ghcr.io/bigbeartechworld/big-bear-autokuma:latest
    container_name: autokuma
    restart: unless-stopped
    volumes:
      - /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock:ro
    environment:
      - KUMA_SERVER=http://uptime-kuma:3001
      - KUMA_USERNAME=admin
      - KUMA_PASSWORD=geheimes_passwort
      - KUMA_SYNC_INTERVAL=30

Hinweise

  • Der Docker-Socket sollte nur mit :ro (read-only) eingebunden werden, da Autokuma schreibenden Zugriff nicht benötigt.
  • Monitor-Einstellungen werden per Label am Ziel-Container gesetzt, z. B. kuma.myapp.http.url=https://meine-domain.de.
  • Die Uptime-Kuma-Instanz muss erreichbar sein — am einfachsten im selben Docker-Netzwerk.
  • Änderungen an Labels werden beim nächsten Sync-Intervall automatisch übernommen.