Forgejo - leichtgewichtiges Git-Hosting als Gitea-Fork
Forgejo
Selbst gehosteter Git-Dienst als Community-Fork von Gitea, mit Fokus auf Unabhängigkeit und Datenschutz.
Was ist Forgejo?
Forgejo entstand 2022 als Fork von Gitea, nachdem Bedenken über die Kommerzialisierung des Projekts aufkamen. Es bietet dieselbe leichtgewichtige Git-Plattform mit Repositories, Issues, Pull Requests, CI-Integration und Wikis — jedoch unter vollständiger Community-Kontrolle. Die Oberfläche ist vertraut für alle, die GitHub oder GitLab kennen. Forgejo ist binärkompatibel mit Gitea, eine Migration ist daher unkompliziert.
Voraussetzungen
- Docker / Docker Compose
- Persistentes Volume für Repository-Daten
- Optional: eigene Domain mit TLS
Compose-Beispiel
services:
forgejo:
image: codeberg.org/forgejo/forgejo:1.21
container_name: forgejo
restart: unless-stopped
ports:
- "3000:3000"
- "2222:22"
volumes:
- ./data:/data
environment:
- USER_UID=1000
- USER_GID=1000
- FORGEJO__database__DB_TYPE=sqlite3
- FORGEJO__database__PATH=/data/forgejo/forgejo.db
- FORGEJO__server__DOMAIN=git.example.com
- FORGEJO__server__SSH_DOMAIN=git.example.com
Hinweise
- Der erste Benutzer, der sich registriert, wird automatisch Administrator — Registrierung danach im Admin-Panel deaktivieren.
- SSH-Zugriff auf Repositories funktioniert über Port 2222 (oder beliebig umkonfigurierbar).
- Für größere Instanzen empfiehlt sich PostgreSQL statt SQLite als Datenbank.
- Forgejo unterstützt OAuth2 und kann als OIDC-Provider für andere Dienste dienen.