docker-avocent - KVM-Konsolen und Avocent-Switches per Docker verwalten
docker-avocent - KVM-Konsolen und Avocent-Switches per Docker verwalten
docker-avocent stellt eine containerisierte Umgebung bereit, um auf Avocent KVM-Switches und serielle Konsolen ohne natives Java-Plugin zuzugreifen.
Was ist docker-avocent?
Avocent KVM-Switches und ihre Verwaltungssoftware setzen traditionell auf Java-Applets oder native Clients, die auf modernen Betriebssystemen zunehmend problematisch sind. docker-avocent löst dieses Problem, indem es eine vorkonfigurierte Java-Laufzeitumgebung mit den notwendigen Avocent-Bibliotheken in einem Container bereitstellt. Administratoren können so über einen Browser oder VNC-Client auf die KVM-Oberfläche zugreifen, ohne das Host-System mit veralteten Java-Versionen zu belasten. Besonders in Rechenzentrumsumgebungen mit Legacy-Hardware ist dieser Ansatz wertvoll.
Voraussetzungen
- Docker 20.10+ / Docker Compose
- Netzwerkzugang zum Avocent KVM-Switch
- VNC-Client oder Browser mit noVNC-Unterstützung
Compose-Beispiel
services:
avocent:
image: ghcr.io/mbentley/docker-avocent:latest
container_name: docker-avocent
restart: unless-stopped
ports:
- "5900:5900"
- "6080:6080"
environment:
- AVOCENT_HOST=192.168.1.100
- AVOCENT_PORT=443
- VNC_PASSWORD=changeme
- TZ=Europe/Berlin
shm_size: "256mb"
Hinweise
shm_sizeerhöhen, falls die Java-Oberfläche unter Speichermangel abstürzt – 256 MB sind für die meisten Avocent-Modelle ausreichend.- Den VNC-Port (5900) nicht direkt ins Internet exponieren; stattdessen SSH-Tunnel oder VPN für den Remotezugriff nutzen.
- Das noVNC-Webinterface auf Port 6080 ermöglicht Browser-basierten Zugriff ohne separaten VNC-Client.
- Für verschiedene Avocent-Modelle (DSView, ACS) gibt es separate Image-Tags – vor dem Einsatz die Kompatibilitätsmatrix im Repository prüfen.